Der Löschzug Alpen und die Löschgruppe Veen wurden am Mittwoch zu einem Fahrzeugbrand auf der Tackenstraße in Veen gerufen. Die Rauchentwicklung des in Vollbrand stehenden PKW war bereits aus einigen Kilometern Entfernung erkennbar.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus Veen setzten unter Atemschutz ein C-Rohr zur Brandbekämpfung ein. Bei Eintreffen des LF20/16 aus Alpen wurde dies mit Netzmittelzusatz unterstützt.
Im Einsatz waren 14 Wehrleute aus Alpen und Veen.


Der Kreisleitstelle Wesel wurde ein loser Ast auf der Weseler Straße (B58) ca. 500m vor dem Bahnübergang des Salzbergwerkes gemeldet. Dieser Ast stellte eine Gefahrenstelle dar.
Die daraufhin alarmierte Feuerwehr rückte mit LF20/16 und DLK18/12 aus. Über die Drehleiter wurde der Ast entfernt und die Einsatzkräfte konnten nach ca. 15 Minuten wieder einrücken.
Um 13:54 Uhr wurde der LZ Alpen zum zweiten mal an diesem Tag alarmiert. Auf der Unterheide brannte der Komposthaufen auf einem Gartengelände.
Das Feuer konnte schnell abgelöscht werden und die Einsatzkräfte nach etwa 30 Minuten einrücken.
Der LZ Alpen wurde durch die Kreisleitstelle Wesel zu einem KFZ-Brand auf der Autobahn 57 gerufen.
Vor Ort stellte sich heraus, dass lediglich Staub und Wasserdampf ausgetreten waren und ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig war. Die Einsatzkräfte konnte somit umgehend einrücken.
Die Löschgruppe Veen wurde am Sonntag um 18:57 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall in Alpen-Veen alarmiert.
Im Kreuzungsbereich Sonsbecker Straße (L460), Winnenthaler Straße waren zwei PKW miteinander kollidiert.
An beiden Kraftfahrzeugen liefen Betriebsmittel aus, welche durch die Wehrleute aufgefangen und gebunden werden mussten.
Darüber hinaus wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und das kontaminierte Ölbindemittel wieder fachgerecht für die Entsorgung aufgenommen.
Drei Personen wurden bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und mit drei Rettungshubschraubern in auswärtige Krankenhäuser geflogen. Eine weitere Person wurde schwerverletzt mit einem Notarztwagen einem örtlichen Krankenhaus zugeführt.
Der Einsatz war für die Feuerwehrleute gegen 21:40 Uhr beendet.


Die Löschgruppe Veen wurde am Samstagmorgen zu einem Einsatz auf dem Bergweg im Ortsteil Veen alarmiert.
Dort wurde durch Mitarbeiter des RWE ein Baum mit gebrochenen Ästen entdeckt, welche in einer Stromleitung hingen. Da sich die Äste jedoch in mehreren Meter Höhe befanden, wurde die Drehleiter des LZ Alpen zur Unterstützung hinzugezogen.
Die Leitung war bereits stromlos geschaltet, sodass die Wehrleute umgehend mit den Sägearbeiten beginnen konnten.
Nach ca. 80 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.


Nur zwei Tage nach dem letzten einsatzreichen Unwetter wurden alle Einheiten der Feuerwehr Alpen erneut zu mehreren Einsätzen im Zusammenhang mit einem orkanartigen Gewitter alarmiert.
Bis 23:00 Uhr wurden durch die Einsatzkräfte aus Alpen, Menzelen und Veen insgesamt elf Einsatzstellen abgearbeitet. Dabei waren 58 Feuerwehrleute im Einsatz.
Einsatzgrund waren fast ausschließlich durch den Wind beschädigte Bäume, die Straßen blockierten oder auf abgestellte Fahrzeuge gestürzt waren.


Am Dienstagnachmittag wurde der Löschzug Alpen um 16.55 Uhr zu einem Sturmschaden Lintforter Straße alarmiert.
Ein gebrochener Ast drohte aus etwa vier Metern Höhe auf die Fahrbahn zu stürzen.
Der Ast wurde unter Einsatz der Drehleiter entfernt und somit die Gefahrenstelle beseitigt.
Nach 30 Minuten konnte der LZ Alpen wieder einrücken.
Nach einem kurzen aber heftigen Unwetter wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alpen am Montagmittag zu mehreren Sturmschäden im Gemeindegebiet gerufen.
Aufgrund eines Stromausfalls bis ca. 13:30 Uhr wurden die Feuerwehrgerätehäuser mit Notstrom versorgt, damit die Kommunikationseinrichtungen wie Funk, Telefon und Fax auch über einen längeren Zeitraum genutzt werden können. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wurden alle Feuerwehrgerätehäuser mit Einspeisemöglichkeit und einen Stromerzeuger ausgerüstet.
Aufgrund des heftigen Windes wurden im gesamten Gemeindegebiet Bäume entwurzelt, die zum Teil Straßen und Gleisanlagen blockierten. An einigen Stellen wurden Hochspannungsleitungen beschädigt und die Stromversorgung unterbrochen. An vielen Einsatzstellen musste die Feuerwehr somit eine Absicherung einrichten und bis zum Eintreffen des Energieversorgers abwarten, da von den zerstörten Hochspannungsleitungen eine erhebliche Gefahr ausgeht.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Straßen frei geräumt und aus Sicherheitsgründen einige angeschlagene Bäume gefällt.
Bis 23:30 Uhr arbeiteten die Feuerwehrleute in Alpen insgesamt 41 Einsatzstellen ab. Die 65 Einsatzkräfte in Alpen, Menzelen und Veen konnten erst danach einen arbeitsreichen Tag beenden.
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Um 23.04 Uhr wurde der Löschzug Alpen unter dem Stichwort "Kirchenbrand St. Ulrich" alarmiert.
Aufgrund eines oder mehrerer Blitzeinschläge waren Funken und glühende Blitzableiter von Passanten im Bereich des Turmkreuzes gesehen worden, die daraufhin den Notruf absetzten.
Da bei Eintreffen der Feuerwehr kein offenes Feuer zu erkennen war, wurde der Turm unter Einsatz einer Wärmebildkamera begangen und kontrolliert.
Es konnten jedoch keine Brandstellen bzw. versteckte Wärmequellen festgestellt werden. Nach ca. 1,5 Stunden konnten der LZ Alpen sowie die Einsatzkräfte der Polizei wieder einrücken.