24 Stunden Übung der Jugendfeuerwehr

Am 4. und 5. September fand bei der Jugendfeuerwehr Alpen eine "24-Stunden-Übung" statt.

Die Jugendlichen simulieren an diesem Tag die Schicht einer Berufsfeuerwehr. Zu den Tätigkeiten an diesem Tag gehören neben Dienstsport, Kochen sowie den anfallenden Arbeiten natürlich auch einige von den Betreuern vorbereitete Einsätze, wobei Spaß und der Lernfaktor im Vordergrund standen.

Die Jugendlichen wurden in zwei Gruppen mit jeweils zwei Fahrzeugen aufgeteilt. Vor Schichtbeginn wurden die Fahrzeuge inspiziert und auf ihre Vollständigkeit geprüft.

Nachdem dann die Schlafstätten eingerichtet waren, ging es auch schon los. Mittels Alarmgong und -durchsage wurde die erste Gruppe zu einer Ölspur alarmiert, welche sie mit den TSFs aus Menzelen und Veen bewältigen mussten.
Kurz darauf hieß es auch für die zweite Gruppe "Fertig machen zum Einsatz". Auf sie wartete ein unter Wasser stehender Keller, der mittels LF 10 und GW-L leer gepumpt wurde.Unbekanntes Objekt

Im weiteren Verlauf des Tages folgten Einsätze wie z.B. eine Katze im Baum, eine verschüttete Person im Schacht, Kind im Geländer, Person droht zu springen, Containerbrand, Person unter Baumaschine, Tragehilfe Rettungsdienst und ein paar wenige Fehlalarme.
Highlight war der Scheunenbrand in Veen, wo die Jugendlichen bei der angenommenen Brandbekämpfung und Menschenrettung gefordert waren.

Ohne viel Tipps der Betreuer bewältigten die Jugendlichen jede Aufgabe mit Bravur. Am Ende der 24 Stunden mussten die Schlafstätten und das Gerätehaus wieder aufgeräumt werden.

Auch die Fahrzeuge wurden einsatzbereit gemacht - halt alles unter dem Motto "wie die Großen".

 


Dienstsport am Morgen

 


Leerpumpen eines Kellers mit einer Tauchpumpe

 


Niederschlagen eines simulierten Chlorgasautritts

 


Simulierter Scheunenbrand in Veen

 


Eine unter dem Bagger eingeklemmte Person wird mittels Luftkissen gerettet